Gepflegte Revolution

Care-Arbeit und anderes Sorgen

Performance / Inszenierung

 

Am 19., 22., und 24. September im BRUX / Freies Theater Innsbruck 

jeweils um 20:00h

 

https://www.brux.at/produktionen/gepflegte-revolution/    

ACHTUNG: begrenzte Sitzplätze – bitte vorab KARTEN reservieren!

bitte gebt bei der Reservierung auch eure Handynummer an (Contact-Tracing).

Die geltenden COVID-19-Sicherheitsbestimmungen findet ihr auf der Webseite des BRUX

 

Applaus für die „systemrelevanten Pflegekräfte“. Bezahlt oder unbezahlt, sichtbar oder unsichtbar, unter dem Deckmantel der Liebe oder als Transnationale Versorgungskette: Die Sorgearbeit ist immer da! Und der Zug mit rumänischen 24-Stunden-Betreuer_innen fährt sogar über die geschlossene Grenze von Timișoara nach Wien. Denn Fürsorge kennt keinen Lockdown, keine Pause und auch keinen Streik. Oder etwa doch?

 

„Wenn es eine Revolution gegeben hätte, wüsste ich es von Twitter. Oder gar nicht. Weil, das ist ja bei Revolutionen oft so, dass in dem Moment, wo sie stattfinden, viele es gar nicht richtig mitbekommen.“

 

In Gepflegte Revolution denken die Theatermacher_innen Lia Sudermann und Elias Candolini Stabentheiner, die beide selbst im Care-Bereich arbeiten, Sorge in Zusammenhängen und als Revolte. Als Arbeitskampf, Menschenrecht, Bedürfnis und Widerstand. Humorvoll und feministisch verknüpfen sie dafür Material österreichischer Amateurfilmerinnen aus dem Archiv des Filmmuseums Wien mit Interviews und Live-Musik und teilen ihre Recherchen und nicht selten absurden Erfahrungen zum Thema Fürsorge.

 

Mit: Lia Sudermann, Elias Candolini Stabentheiner

Musik: Elias Candolini Stabentheiner

Konzept, Regie, Text, Bühne: Lia Sudermann, Franz-Xaver Franz, Elias Candolini Stabentheiner

Künstlerische Mitarbeit: Meera Theunert

Recherche: Lia Sudermann

Schnitt und Voice-Over Archivmaterial: Lia Sudermann, Simon Nagy

Wissenschaftliche Beratung, Interviewpartnerinnen: Mag.a Elisabeth Magdlener MA, Flavia Matei

Übersetzung: Adina Radu

Grafik: Stefani Glauber

Technik: Andi Mathoy, Lukas Kiechl

 

Eine Postmodern Talking Produktion

 

Gefördert durch das Land Tirol im Rahmen von TKI open 20_was tun

In Kooperation mit dem Österreichischen Filmmuseum, das Archivmaterial aus seiner Sammlung zur Verfügung gestellt hat